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Inklusion lernen

Inklusiv leben muss – und kann! – man lernen. Je inklusiver wir Bildungsangebote gestalten, desto vielfältigere Möglichkeiten des Lernens eröffnen sich. Unsere inklusiven Teams bringen schon durch ihre Zusammensetzung unterschiedliche Perspektiven und Kompetenzen mit und finden so zusammen mit Ihnen die passende Lösung.

Alle Kinder sind gleich, jedes ist Kind ist besonders!

Weiterbildung für pädagogische Mitarbeiter*innen in Kita und Schule

Jedes Kind und jede Familie sind besonders. Alle Kinder haben ein Recht auf Bildung und darauf, fair und ohne Ausgrenzung oder Diskriminierung lernen zu können. Erleben Kinder Wertschätzung gegenüber ihren jeweiligen Familienkulturen, fällt es ihnen leichter, sich zugehörig und wohl zu fühlen. Durch aktive Beteiligung wird ihre Lust am Lernen gestärkt.

Kinder und ihre Familien sind vielfältig, z.B. in Bezug auf alltägliche Routinen, Familienkonstellationen, äußerliche Merkmale, ihre Werte und in Bezug auf die Erfahrungen, die sie miteinander und im Kontakt mit der Gesellschaft machen. Das bedeutet auch, dass sie von Vorurteilen und Diskriminierungen unterschiedlich betroffen sind. 

Wie können wir Kinder unterstützen, die verschiedenen Lebenswelten von Kindern und ihren Familien kennenzulernen, die Vielfalt zu thematisieren und einen wertschätzenden Umgang zu ermöglichen? Und was bedeutet das für die alltägliche pädagogische Praxis?

Kinder brauchen Pädagog*innen, die Fragen wie „Was macht mich und andere aus?“ und „Was ist gerecht und ungerecht?“ gemeinsam mit ihnen besprechen, und die ihr Wissen darüber in die Gestaltung von Bildungs- und Lernprozessen zum Wohle jedes einzelnen Kindes einbringen – zum Beispiel bei der Auswahl von Materialien und im Kontakt mit den Eltern. 

Die Vorurteilsbewusste Bildung und Erziehung ist ein für Kitas und Grundschulen entwickeltes und erprobtes inklusives Praxiskonzept. Es zielt darauf ab, die Gestaltung der Lernumgebung, die Interaktion mit Kindern, ihren Familien und im Team auf Vorurteile und Einseitigkeiten hin zu überprüfen und so zu verändern, dass alle Kinder möglichst diskriminierungsfrei in ihren Lernprozessen unterstützt werden.

Die Teilnehmenden der Weiterbildung lernen das inklusive Praxiskonzept der Vorurteilsbewussten Bildung und Erziehung kennen und setzen sich systematisch mit seinen vier Zielen auseinander.

Es geht darum, Kinder in ihren Identitäten zu stärken, ihnen Erfahrungen mit Vielfalt zu ermöglichen, kritisches Denken über Vorurteile, Einseitigkeiten und Diskriminierung anzuregen und Kinder zum aktiv werden gegen Unrecht und Diskriminierung zu ermutigen.

Die Teilnehmenden erweitern ihr Diversitätsbewusstsein in einer unterstützenden Arbeitsatmosphäre und erproben anhand von Praxisaufgaben und selbstorganisierten Kleingruppen die Umsetzung in ihrer pädagogischen Praxis. 

Format: 

5x3 Fortbildungstage 2017-2019.
Selbstorganisierte Treffen der Teilnehmenden.
Erkundungsaufgaben für die Praxis. 

Fortbildner*innen:
Sandra Hörner (ISTA / Fachstelle Kinderwelten)
Stephanie Nordt (ISTA / Fachstelle Kinderwelten) 

Termine: 

1. Block: 04. - 06. 12. 2017

2. Block: 11. - 13. 04. 2018

3. Block: 17. - 19. 09. 2018

4. Block: 16. - 18. 01. 2019

5. Block: 06. - 08. 05. 2019

Ort:
Akademie der Kreuznacher Diakonie
Bösgrunder Weg 10
55543 Bad Kreuznach

Gesamtkosten: 

600,00€ 
(Rate 2017: 120 €; Rate 2018: 240€; Rate 2019: 240€)

Mittagessen in der Kantine der Kreuznacher Diakonie ist in den Kosten inbegriffen. 

Anmeldeschluss:
15. August 2017
verlängert bis 30. September 2017

Ansprechpartnerin:
Gabi Klopp-Weber, Gabriele.kloep-weber(at)bistum-trier.de

Abschluss:
Bescheinigung über die Teilnahme an der Weiterbildung

Hier gibt es das Anmeldeformular. 

Auf dem Weg zu einem neuen W!R

Wollen auch Sie inklusiver werden?

Dann konzipieren wir gemeinsam mit Ihnen eine Weiterbildung, die sich an Ihren Fragestellungen orientiert. Dabei arbeiten wir auch gerne zusätzlich mit externen Referent*innen und Praktiker*innen. Ein Beispiel dafür ist unser Angebot der Werkstatt-Tage „Nicht mehr – sondern bewusster!“. Sie wurden von der Fachkonferenz Kitas im Dekanat Bad Kreuznach initiiert und gemeinsam mit Frau Prof. Platte (TU Köln) entwickelt.