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Inklusive Bildung - Nicht mehr, sondern bewusster!

24.-25./ 27.-28. April 2017 Walderlebniszentrum Soonwald in Neupfalz

Inklusive Momente haben die ca. 160 Erzieher*innen aus 17 Kindertagesstätten im Dekanat Bad Kreuznach an den Werkstatt-Tagen mit dem Titel "Inklusive Bildung - Nicht mehr, sondern bewusster!" gesucht und gefunden. Mal sind sie - die inklusiven Momente - verdreht, riskant, unerwartet, nicht perfekt, solidarisch oder trotzig. 

 „Wir wollten uns bewusst vernetzen und Lösungen für den Alltag in der Kita schaffen“, erklärt Angela Bott, Mitorganisatorin und Kitaleiterin in Seibersbach. Der Wunsch nach einer solchen Veranstaltung sei in der Fachkonferenz Kita im Dekanat Bad Kreuznach entstanden. „Dafür haben wir ein zweitägiges Konzept entwickelt: einen Tag der Inspiration und einen Tag der Teams.“ 

Die Fragen der Erzieher*innen „Was ist inklusive Bildung? Wie kann sie gelingen? Was bedeutet sie ganz konkret in unserer Kita?“, standen im Mittelpunkt dieser Werkstatt-Tage im Walderlebniszentrum Soonwald in Neupfalz. Mit viel Sensibilität für die Praxis in Kitas haben die beiden Referentinnen Prof. Andrea Platte und Dr. Donja Amirpur von der Technischen Hochschule Köln die Erzieher*innen dazu inspiriert, inklusive Momente zu entdecken und zugleich ermutigt, Praktiken, Strukturen und  Kulturen zu entwickeln, die inklusive Bildung ermöglichen. Die Kita-Teams konnten sich am ersten Tag auf einem Markt der Möglichkeiten von verschiedenen Initiativen aus der Region, die sich bereits für Inklusion einsetzen, anregen lassen: unterschiedliche Familien, QueerNet Rheinland-Pfalz, das Ausländerpfarramt Bad Kreuznach, das Zentrum Selbstbestimmtes Leben (ZSL) Bad Kreuznach, das Sozialpädiatrische Zentrum der Stiftung kreuznacher diakonie, der Verein Pflege- und Adoptivfamilien Rhein-Hessen e.V. und Prozessbegleiter*innen für Inklusion gaben Anregungen und beantworteten Fragen rund um das Thema Inklusion. Auch ganz praktische Impulse waren dabei: eine Schreibwerkstatt, ein Workshop zur musikalischen Improvisation und ein Freiraum zum Tanzen. Am zweiten Tag konnten die Teams dann gemeinsam erarbeiten, wie sie die Erkenntnisse in ihrer täglichen Arbeit gewinnbringend nutzen können.

"Da muss ich gar nicht viel machen. Das ergibt sich dann ganz von selbst.", "Vielleicht ist Inklusion viel leichter als wir dachten.", "Inklusive Momente berühren mich." - Mit diesen Aussagen beschreiben Erzieher*innen ihre Erfahrungen und Erkenntnisse nach den Werkstatt-Tagen.

Die Werkstatt-Tage wurden gemeinsam von der Fachkonferenz Kita im Dekanat Bad Kreuznach, dem Projekt "inklusiv leben lernen" und der Technischen Hochschule Köln konzipiert und durchgeführt.

Weitere Informationen zu der Veranstaltung: www.facebook.com/inklusivlebenlernen 

 

Hintergrund: Das Projekt inklusiv leben lernen“ ist eine Kooperation zwischen dem  Zentrum für selbstbestimmtes Leben Bad Kreuznach, dem Bistum Trier, der Stiftung kreuznacher diakonie und der Caritas Rhein-Hunsrück-Nahe. Es begleitet Menschen, Institutionen und Unternehmen auf dem Weg zu einer umfassenden Teilhabe – durch individuelle Beratung, Prozessbegleitung, Vernetzung und Weiterbildung. 

Kontaktdaten: Projektbüro „inklusiv leben lernen“, Bahnstr. 26, 55543 Bad Kreuznach, Telefon: 0671/9212072, mobil: 0171/9778115, Email: inklusiv-leben-lernen(at)bistum-trier.de


Galerie der Werkstatttage