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März 2018 Frauenbündnis gegen Altersarmut

Ende Januar 2017 hat sich in Bad Kreuznach ein Frauenbündnis gegen Altersarmut gegründet. Mitglieder sind neben dem Projekt „inklusiv leben lernen“ auch die Frauengruppen von DGB, IG Metall, NGG und ver.di, der Verband alleinerziehender Mütter und Väter (VAMV) Bad Kreuznach, die Gleichstellungsbeauftragte des Landkreises Bad Kreuznach, die Evangelische Frauenhilfe im Kirchenkreis an Nahe und Glan, die katholischen Frauen (kfd) und die Wohnungslosenhilfe Stiftung kreuzacher diakonie Cafe BUNT. Das Ziel des parteipolitisch neutralen Frauenbündnisses besteht darin, das Ausmaß der Armut von Frauen insbesondere im Alter in der Öffentlichkeit sichtbar zu machen. Dabei sollen die Bedingungen aufgezeigt werden, die zu Altersarmut insbesondere bei Frauen führen. 

Auftaktveranstaltung am 8. März 2017 – Tribunal gegen Altersarmut von Frauen 

Das Frauenbündnis gegen Altersarmut lud am Internationalen Frauentag zum Tribunal gegen Altersarmut von Frauen ein. Zeuginnen schilderten die prekäre Situation von Frauen, wie z.B. die beeinträchtigte Frau, die Bäckereifachverkäuferin im Minijob, die alleinerziehende Mutter, die Teilzeitkraft ohne Rückkehrmöglichkeit auf eine Vollzeitstelle oder die Lehrerin mit dem x-ten befristeten Vertrag. Sachverständige legten die Finger in die Wunde, z.B. die Frauenseelsorgerin, indem sie die mangelnde soziale Teilhabe armer Frauen anklagt oder die Gleichstellungsbeauftragte in ihrem Bemühen, in Gesellschaft und Betrieben überholte Rollenbilder zu überwinden.
Als Richterin fungierte die Vorsitzende des Landesfrauenbeirates Rheinland-Pfalz, Gisela Bill.

Juni 2017 – im Gespräch mit Malu Dreyer

Vertreterinnen des Frauenbündnisses haben am 23. Juni 2017 ihre Forderungen zur Bekämpfung der Altersarmut von Frauen der rheinland-pfälzischen Ministerpräsidentin Malu Dreyer in einem Gespräch dargelegt. Der Forderungskatalog ist das Ergebnis des Tribunals gegen Altersarmut von Frauen, zu dem das Frauenbündnis zum diesjährigen Internationalen Frauentag am 8. März eingeladen hatte. Die Dokumentation des Tribunals als Langfassung wurde ebenfalls der Ministerpräsidentin überreicht werden.

März 2018 – Suppenküche gegen Altersarmut

„Altersarmut schmeckt uns nicht!“ – unter diesem Motto lud das Frauenbündnis am Internationalen Frauentag zur Suppenküche in die Bad Kreuznacher Fußgängerzone ein. Mit dieser Aktion machte das Bündnis darauf aufmerksam, dass Armut zunimmt, insbesondere bei Frauen, insbesondere im Alter.

Die Suppenauswahl war vielfältig und richtete sich gezielt an verschiedene Zielgruppen. So konnten gegen Vorlage eines Bezugsscheines Verantwortliche in der Politik eine klare Brühe erhalten, damit sie endlich klar verstehen und handeln. Und Frauen erhielten zum Ausgleich eine Suppe mit fetten Gehältern, damit sie endlich das Gleiche verdienen wie Männer oder eine Suppe mit Karrierevitaminen, damit sie verstärkt in Führungspositionen kommen. Nicht zu vergessen die Kraftbrühe für Frauen, die unter Doppel- und Dreifachbelastung leiden und dann zum Lohn im Alter eine Minirente erhalten.

November 2018 – Damenwahl! 100 Jahre Frauenwahlrecht

Um das Thema Altersarmut von Frauen und den Einsatz für Gleichberechtigung auch weiterhin in die Öffentlichkeit zu tragen, plant das Frauenbündnis anlässlich „100 Jahre Frauenwahlrecht in Deutschland“ weitere Veranstaltungen im November. So ist u.a. ein  Besuch der Ausstellung „Damenwahl! 1918/1919 – Frauen in die Politik“ im Historischen Museum in Frankfurt sowie eine Feier anlässlich des Geburtstags der politischen Gleichberechtigung der Frauen am 12. November geplant.