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Unser Projekt

Wir tun heute schon etwas für Inklusion.

Damit alle Menschen gut miteinander leben können.

Unser Projekt soll ein Vorbild sein.

Das ist uns wichtig: Wir arbeiten in gemischten Teams

Damit kennen wir uns aus:
Wenn jeder Mensch anders ist.

In unserem Projekt arbeiten verschiedene Menschen:
Wir sind selbst ein inklusives Team.

  • Jede und jeder von uns weiß etwas Anderes.
  • Jede und jeder von uns lebt ein anderes Leben.
  • Unsere Leben sind sehr verschieden.

Das sind wir: Unser Team

Portraitfoto von Marianne Münz
Marianne Münz

Portraitfoto von Marianne Münz

Marianne Münz

Sie hat über 30 Jahre in einem Wohn-Heim gelebt.
Und sie hat über 30 Jahre in einer
Werkstatt für behinderte Menschen gearbeitet.

Heute lebt sie in ihrer eigenen Wohnung.
Ihre Assistentinnen und Assistenten sind bei ihr angestellt.
Marianne Münz ist die Chefin.

Sie arbeitet 20 Stunden im Projekt inklusiv leben lernen.

Sie hat schon eine Persönliche Zukunfts-Planung
für sich gemacht.

Sie macht Schulungen.
Zum Beispiel darüber: selbstbestimmtes Leben.

Sie hat viele gute Ideen für Veranstaltungen.

Sie macht viel für die Behinderten-Politik.
Dafür hat sie schon einen Preis bekommen.

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Portraitfoto von Isolde Schaller
Isolde Schaller

Portraitfoto von Isolde Schaller

Isolde Schaller

Sie arbeitet im Projekt mit.
Sie macht das in ihrer Freizeit.
In schwerer Sprache sagt man:
Sie macht das ehren-amtlich.

Sie weiß viel über Beratung.
Sie hat immer Ideen für eine gute Beratung.
Zum Beispiel:
Sie weiß viel über die Stadt Bad Kreuznach.
Und was es in der Stadt für Angebote gibt.

Das kann sie gut:
Sie spricht das Herz von Menschen an.
Sie spricht den Kopf von Menschen an.
Und die Menschen vertrauen ihr.

Sie hat selber eine Seh-Behinderung.
Deshalb lernen wir von ihr:
Darauf muss man bei einer Seh-Behinderung achten.

Sie hat schon sehr viel in ihrem Leben gemacht.
Sie hat schon sehr viel in ihrem Leben erlebt.
Wir lernen viel von ihr.

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Portraitfoto von Juliane Käser
Juliane Käser

Portraitfoto von Juliane Käser

Juliane Käser

Sie war von Anfang an dabei.

Sie weiß viel über Beratung.
Und wie man gut beraten kann.

Sie weiß viel über Persönliche Zukunfts-Planung.

Sie hat gelernt:
Was macht man, wenn man sich streitet.
Wie hört der Streit wieder auf.

Sie hat in Behinderten-Einrichtungen gearbeitet.
Sie hat eine Abteilung geleitet.
Und sie hat Behinderten-Einrichtungen unterstützt.

Sie kann Leichte Sprache.

Sie hat eine Mensch zuerst-Gruppe unterstützt.
Und das ist ihr wichtig:
Menschen mit Lern-Schwierigkeiten bestimmen selbst.
Und sie sprechen für sich selbst.

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Portraitfoto von Judith Schwickerath
Judith Schwickerath

Portraitfoto von Judith Schwickerath

Judith Schwickerath

Sie arbeitet für Menschen.
Sie arbeitet in der katholischen Kirche.
Sie unterstützt Menschen.
In schwerer Sprache heißt ihr Beruf: Seel-Sorgerin.

Sie kann gut Gruppen unterstützen.
Damit die Gruppen gut zusammen-arbeiten.

Sie begleitet schon seit vielen Jahren Gruppen.

Sie ist für unser Team wichtig!
Sie ist immer dabei.
Sie ist immer für uns da.
Wenn wir einmal nicht mehr weiter-wissen:
Dann hat sie gute Ideen für uns.

Sie kann gut Menschen beobachten.

Sie spürt: Wie geht es anderen Menschen.

Und was fühlen sie.

Sie macht gerne Musik.
Und sie macht gut Musik.

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Portraitfoto von Cindy Davi
Cindy Davi

Portraitfoto von Cindy Davi

Cindy Davi

Sie war von Anfang an dabei.

Sie ist die Chefin vom Zentrum für Selbstbestimmtes Leben Bad Kreuznach.

Sie ist Inklusions-Botschafterin.
Das bedeutet:
Sie weiß viel über Inklusion.
Sie macht viel für Inklusion.
Sie erzählt anderen Menschen viel über Inklusion.

Sie ist Ärztin.
Sie kann Fragen zur Medizin beantworten.
Zum Beispiel in der Beratung.

Sie kennt sich damit aus:
Wie spricht man für sich selber.
Wie verändert man sein Leben.
Wie wird man stärker.

Und sie glaubt fest daran:
Jeder Mensch kann das.

Ihre Familie kommt aus 3 verschiedenen Ländern:
Ihre Mutter ist aus dem Land Indonesien.
Ihr Vater ist aus dem Land Malaysia.
Diese beiden Länder sind in Asien.

Cindy Daví ist in Deutschland groß geworden.
Sie weiß also wie das ist:
Wenn man mehrere Sprachen spricht.
Und wenn man in mehreren Ländern Zuhause ist.

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Portraitfoto von Markus Igel
Markus Igel

Portraitfoto von Markus Igel

Markus Igel

Er arbeitet im Projekt mit.

Er kämpft in ganz Deutschland
für die Rechte von behinderten Menschen.

Er begleitet Persönliche Zukunfts-Planung.

Er ist Arbeit-Geber.
Das bedeutet: Er ist Chef.
Seine Assistenten und Assistentinnen sind bei ihm angestellt.

Er kennt sich mit Rechten von behinderten Menschen aus.

Er kennt sich mit Politik aus.

Er kann Menschen gut unterstützen.
Zum Beispiel dabei:
Welche Ideen haben sie.
Welche Stärken haben sie.

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Portrait von Miriam Troch
Miriam Troch

Portrait von Miriam Troch

Miriam Troch

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Portrait von Vera Knickmann
Vera Knickmann

Portrait von Vera Knickmann

Vera Knickmann

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Portrait von Silvia Levin
Silvia Lewin

Portrait von Silvia Levin

Silvia Lewin

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Portraitfoto von Gabi Kloep-Weber
Gabi Kloep-Weber

Portraitfoto von Gabi Kloep-Weber

Gabi Kloep-Weber

Sie war von Anfang an dabei.

Sie arbeitet für Menschen.
Sie arbeitet in der katholischen Kirche.
Sie begleitet Menschen.
In schwerer Sprache heißt ihr Beruf: Seel-Sorgerin.

Sie begleitet Erzieher und Erzieherinnen
aus Kinder-Gärten.

Sie begleitet Gruppen.
Sie hilft ihnen dabei:

Wie können alle gut in der Gruppe mit-machen.

Wie können alle gut lernen.

Sie arbeitet mit vielen verschiedenen Gruppen
und Menschen zusammen.

Sie gibt nicht so schnell auf.
Und sie findet immer wieder gute Wege und Lösungen.


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„Ein tolles Leben!“
Marianne Münz erzählt aus ihrem Leben

Marianne Münz ist über 60 Jahre alt.
Sie hatte immer einen einfachen Traum:
Sie wollte in einer eigenen Wohnung leben.
Und sie wollte einen normalen Arbeits-Platz.

Aber viele dachten: das geht nicht.
Denn:
Marianne Münz lebte über 30 Jahre in einem Wohn-Heim.
Und sie arbeitete über 30 Jahre in einer Werkstatt für behinderte Menschen.

Heute ist ihr Traum wahr:

  • Marianne Münz ist 2011 umgezogen.
  • Sie wohnt jetzt in ihrer eigenen Wohnung.
  • Sie arbeitet für unser Projekt inklusiv leben lernen.
    Das macht sie seit September 2016.
    Das arbeitet sie:

    • Sie hilft anderen Menschen.
    • Sie macht Beratung für andere Menschen. 

Das ist ihr Ziel: Andere Menschen sollen selber bestimmen können. Sie sollen auch ein selbstbestimmtes Leben bekommen. 

Das sagt Marianne Münz heute über ihr Leben: „Es ist ein tolles Leben!“

So hat es mit unserem Projekt angefangen!

Die Idee ist am Küchen-Tisch entstanden:
Wir sind zusammen-gesessen:
Juliane Käser, Cindy Davì und Gabi Kloep-Weber.
Wir haben uns unterhalten.
Und wir hatten diese Wünsche:

  • Wir wollten selber mehr für Inklusion machen.
  • Wir wollten etwas für den Kreis Bad Kreuznach verändern.

Die Idee für das Projekt inklusiv leben lernen war da! 
Also machten wir uns auf den Weg. 
Und wir erzählten anderen Menschen von unserer Idee. 
Immer mehr Menschen machten mit.

Die ersten 9 Monate von unserem Projekt

Am Anfang arbeiteten 8 Frauen und Männer mit.

Wir redeten mit vielen Menschen aus dem Kreis Bad Kreuznach.
Wir fragten die Menschen:

  • Was ist ihnen in der Stadt wichtig?
  • Was ist ihnen in ihrem Dorf wichtig?
  • Wo gehen sie oft hin?
  • Wo gehen sie gerne hin?
  • Was machen sie gerne in der Stadt?
  • Was wünschen sich die Menschen?
  • Was soll sich im Kreis Bad Kreuznach ändern?

Das lernten wir bei unseren Gesprächen:

  • Inklusion hat mit dem Herz zu tun:
    Will jemand wirklich andere Menschen kennen-lernen?
    Und mit ihnen zusammen-leben?

  • Inklusion hat mit Menschen zu tun:
    Wo treffen sich Menschen?
    Und wie gehen Menschen miteinander um?

  • Inklusion hat mit Einrichtungen und Gruppen zu tun:
    Sie ändern sich langsam. 
    Sie machen immer mehr für verschiedene Menschen.

  • Inklusion bedeutet:
    Verschiedene Einrichtungen und Gruppen müssen zusammen-arbeiten.

  • Inklusion muss unterstützt werden. 
    Und viele müssen etwas für Inklusion machen

Das ist für uns im Projekt wichtig:

Wir sprechen mit der Politik.
Wir sagen was für Inklusion wichtig ist.

Wir sagen:
Menschen dürfen nicht aus-geschlossen werden.

Wir sagen zu allen Menschen:Herzlich willkommen.